Gewicht und Verteilung gehören zusammen
Nennen Sie zunächst das Gewicht des Ladeguts je Palette. Beschreiben Sie dann, wie dieses Gewicht eingeleitet wird: flächig, auf einzelnen Füßen oder entlang weniger Linien. Auch ein außermittiger Schwerpunkt kann die Beanspruchung verändern.
Zwei Ladungen mit demselben Gesamtgewicht können deshalb unterschiedliche Konstruktionen benötigen. Maße, Deckbretter, Unterkonstruktion und Verbindungsmittel müssen zusammen betrachtet werden.
Drei Einsatzsituationen unterscheiden
| Situation | Was damit gemeint ist | Für die Anfrage wichtig |
|---|---|---|
| Statische Last | Belastung bei ruhender, abgestellter Palette | Untergrund und tatsächliche Auflagepunkte |
| Dynamische Last | Belastung während der Handhabung | Gabelposition, Bewegungen und Transportbedingungen |
| Regallast | Belastung auf begrenzten Auflagen im Regal | Freie Spannweite, Trägerposition und Regaltyp |
Diese Angaben sind nicht austauschbar. Eine Palette, die auf dem Boden ausreichend unterstützt wird, ist damit nicht automatisch für ein Regal mit großer freier Spannweite geeignet.
Stapelung gesondert beschreiben
Bei gestapelten Einheiten muss geklärt werden, welche Bauteile die darüberliegende Last aufnehmen. Trägt die Ware selbst, ein Gestell oder die Palette? Geben Sie die geplante Stapelhöhe und die Kontaktpunkte an. Die Stabilität der gesamten Einheit gehört ebenfalls zur Prüfung.
Keine Tragfähigkeit aus einem Foto ableiten
Holzquerschnitte, Qualität, Verbindungsmittel und tatsächliche Abstützung lassen sich aus einem Produktbild nicht zuverlässig bestimmen. Deshalb nennen wir für individuelle Sonderpaletten keine pauschale Nutzlast. Die zulässige Verwendung ist für die vereinbarte Ausführung zu klären.
Für die technische Anfrage sind eine Skizze der Lastverteilung und eine Beschreibung der Lagerung besonders hilfreich. Ändern sich die Bedingungen später, muss die Eignung erneut geprüft werden.
